Forschungsprojekt SmartVideo

Das Forschungsprojekt SmartVideo ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt und bettet sich in den Forschungsschwerpunkt Next Generation Services in Heterogeneous Network Infrastructures (NEGSIT) der FH Köln ein.

Durch den Aufbau und die Migration bestehender Telekommunikationnetze zu Next Generation Networks (NGN) ergeben sich eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten und Dienste für die Nutzer. Besonders die stetig wachsende Nachfrage an Video-over-IP bzw. IPTV (IP TeleVision) und Voice-over-IP (VoIP) zwingen die Netzbetreiber über die Sicherstellung ihrer Dienstgüte (QoS) nachzudenken und geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen um dieser Güte gerecht zu werden.

Heute eingesetzte Verfahren zur Messung der QoS von IPTV sind aufwendig, rechen- und kostenintensiv. Schwerpunkt des Forschungsprojekts SmartVideo ist die Entwicklung eines „light weight“ Messsystem zur Bewertung der Quality-of-Experinece (QoE) von IP Videostreams, wie IPTV und VoD, in Zusammenarbeit mit Vodofone (ehem. Arcor) und CeTeCom (ehem. Vierling). Das Forschungsprojekt SmartVideo berücksichtigt bei der Entwicklung von geeigneten Messsystemen sowohl Broadcast-, Content-, Network-, Accessprovider wie auch Home Networks, um ein netzübergreifendes System zu schaffen.

In das Forschungsprojekt SmartVideo fliessen die Ergebnisse des BMBF-Projekts QoSSIP ( http://www.qossip.org ) zur Bewertung von QoS in NGN ein.

LaCulture

Webseite LaCulture – Webpräsenz für eine Event-Managerin.

  • PHP5, MySQL, HTML
  • XHTML konform
  • selbstentwickelte Bildergalerie

Underground Dirmerzheim

Das Webprojekt Underground Dirmerzheim entstand durch Eigeninitiative. Als Mitglied des Jugendcafe verantwortlich für die Präsentaion im Internet wurde Dirmerzheim.de erschaffen.

  • PHP5, MySQL, PHPBB, HTML
  • XHTML konform
  • Bilder Galerie

Das Jugendcafe Dirmerzheim ist eine von der katholischen Kirche unterstütztes Programm für Jugendliche in Dirmerzheim. Dort wird Ihnen die Möglichkeit geboten, sich Nachmittags (Mo,Di,Do) mit Dart, Billard, Tischfussball zu amüsieren. Des Weiteren ermöglicht es den Jugendlichen einen kostenlosen Internetzugang.

Kontakt

Leitung Underground Dirmerzheim
Markus Becker
jugendcafe(ät)dirmerzheim.de
Leitung Theater Dirmerzheim
Michaela Ackermann
theater(ät)dirmerzheim.de
Leitung Webdesign
Stephan Küffner
stephan.kueffner(ät)dot-solutions.org

NetRestore – Virtualisierung

NetRestore ist eine webbasierte Oberfläche zur Steuerung der Virtualisierungstechnik OpenVZ. NetRestore wurde entwickelt um Testsysteme bzw Testrechner schnell und ohne Aufwand zu erschaffen. Mit Hilfe von NetRestore können virtuelle Environments erstellt und verwaltet werden. Templates können erstellt oder hinzugefügt werden. Das System erzeugt automatisch virtuelle Netzwerkkarten (VETH) und bietet so der VE einen Netzzugang nach aussen hin. Das Webfrontend bietet weiterhin die Möglichkeit den Server (Host) und die virtuellen Environments (VEs) zuverwaltet und nachträglich einzustellen (Diskquota, RAM).

Das Webfrontend ist intuitiv zu bedienen. In der Übersicht besteht die Möglichkeit eine VE hinzuzufügen. Ist eine VE mit 3 Klicks erstmal angelegt, muss sie nur aktiviert werden und nach wenigen Sekunden ist die VE über Dienste wie SSH oder WWW erreichbar.

Folgende Features sind in der Version 1.0 vorhanden:

  • VE´s erstellen, ändern, löschen
  • Benutzerverwaltung mit Gruppen und Rechten
  • Backup-System für die VE´s. (Sicherung der VE in Sekunden)
  • Schnelles Einbinden der VE´s in einen anderen Netzbereich
  • Softwaresystem im Browser skalierbar (zoomen)
  • Passwörter werden mit Hashs verglichen
  • Mirgieren von VE´s zu einem anderen Host
  • Auswahl von fertigen Templates beim Start (Debian, Suse)
  • Apt-Konfigurationstool
  • Datenbanksicherung mit Auswahl
  • Anzeige von Systeminformationen – Live
  • Sperren von Accounts bei 3 mal falscher Anmeldung
  • Konfiguration über eine Settingsdatei
  • PHP5, MySQL5, XHTML
  • XHTML konform

NetBox – Diplomarbeit im Forschungsprojekt QoSSIP

Um ein Netzwerk zu testen, braucht man nicht nur Geräte und jede Menge Kabel, sondern auch viel Zeit. NetBox setzt genau an diesem Punkt an. Es bietet die Möglichkeit, ein Netzwerk (Firmennetzwerk oder Internet-Ähnliche Bedingungen) zu virtualisieren. Vorteil einer Virtualisierung ist es, eine Testumgebung zu schaffen, in der Testbedingungen reproduzierbar und immer gleich sind.

NetBox ist die Entwicklung einer virtuellen Netzumgebung auf Basis von OpenVZ und einem Webinterface, zur Steuerung der Netzumgebung, mit Hilfe von PHP und MySQL.

OpenVZ ist eine Virtualisierungssoftware mit der isolierte und sichere virtuelle Maschinen aus Templates erzeugt werden. Diese „Virtual Environments“ (kurz: VE) bilden dann Knotenpunkte (z.B. Router) in einem Netz ab. Mit Hilfe der grafischen Oberfläche können so Netzwerke geschaffen und Datenpakete beliebig durch dieses Netz geroutet werden.

Zur Verdeutlichung nehmen wir an, es soll die Eigenschaft oder Qualität eines VoIP-Gespräches von Deutschland nach Australien ermittelt werden. Von Deutschland nach Australien liegen verschiedene Router in Rechenzentren dazwischen. Diese Router weisen zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedliche Last auf. Um jetzt aber bei dieser Messung einen zuverlässigen und reproduzierbaren Wert für die QoS-Parameter zu erlangen ( wie Delay, Jitter, usw.), braucht man zum testen eine Testumgebung die genau diese Anforderungen erfüllt. Das Internet fällt als Testumgebung aus, weil es keine nicht konstant ist. Zwei gleiche Messungen zu unterschiedlichen Zeiten können komplett verscheidene Ergebnisse liefern. Netbox ist wegen der Virtualisierung ein abgeschlossenes System, sodass Störgrößen wie Lastschwankungen minimal gehalten oder vermieden werden. Wie in der oben gezeigten Grafik zusehen, wird ein VoIP-Gespräch, genau nachgebaut. Die VoIP-Telefone werden außen an den OpenVZ-Server angeschlossen, bekommen automatisch eine IP-Adresse zugewiesen für den Eintrittspunkt in das virtuelle Netz und haben danach die Möglichkeit, sich zum Beipiel an einem Asterisk innerhlab des Netzes, anzumelden.

Um Streckenabschnitte zwischen den Router zu simulieren, wird das Programm NetGen eingesetzt. NetGen ist ein Programm, das im Rahmen des Forschungsprojektes QoSSIP an der Fachhochschule in Köln entwickelt worden ist. Der Name NetGen ist ein Kürzel und steht für Network Generator. NetGen
ist eine Layer 2 Netzwerkbridge mit Einstellmöglichkeiten der Parameter Delay, Jitter und PacketLoss für unterschiedliche DSCP-Klassen um Netzwerkverkehr zu beeinflussen.

In Verbindung mit NetBox ist es dann möglich eine Strecke mit einer Satelliten-, 56k- und einer T-3 Verbindung zu vereinen und als Testumgebung zu nutzen.

Die Grafische Oberfläche von NetBox kann ein virtuelles Netzwerk darstellen. Als Beispiel dient folgendes Bild.

Forschungsprojekt QoSSIP

Das vom BMBF im Rahmen des FH³-Programms geförderte Projekt QoSSIP (Netzeübergreifende Quality-of-Service bei SIP-basierter VoIP-Kommunikation) behandelt Design- und Konfigurationsempfehlungen, Messmethoden und Abrechungsverfahren für qualitativ steuerbare Kommunikationsdienste in zusammen geschalteten, heterogenen Datennetzen. Es werden Design- und Konfigurationsempfehlungen, Messmethoden und Abrechnungsverfahren für QoS-steuerbare Dienste in Next Generation Networks (NGN) und IP Multimedia Subsystems (IMS) entwickelt und evaluiert.

IP-basierte Netzwerke bestehen oft aus einer Vielzahl heterogener Netze, welche getrennt voneinander verwaltet werden. Gerade zeitkritische Dienste wie die populäre Internettelefonie (VoIP) oder IPTV profitieren von einer bevorzugten Behandlung in IP-Netzen. Da bereits eine einzige überlastete Strecke die Qualität (Quality-of-Experience, QoE) eines Videostreams oder eines VoIP-Gesprächs empfindlich stören kann, ist es wichtig Dienstgüte (Quality-of-Service) durchgehend über Netze hinweg zu messen und zu steuern. Zu den aktuellen Entwicklungen der Forschungsgruppe Datennetze gehören:

  • NetBox, Virtualisiertes QoS-fähiges Netzwerk, IMS-Testumgebung
  • NetAccount, QoS-Accounting für NGN und IP Multimedia Subsystem (IMS)
  • IMS ShowCase, IMS Application Server
  • NetGage, Lastgenerator und MOS-Bestimmung (E-Model, PESQ), Echoanalyse
  • NetGen, Netzparameter Steuerung (Delay, Jitter, Packet Loss, CRC Error, u.a.)

Neben der mangelnden Lokalisierbarkeit eines Telefonteilnehmers für Not- und Röchelrufe oder der fehlenden Sicherung vor dem Abhören von Gesprächen ist die Gewährleistung einer gleich bleibenden Qualität eines Telefonats oder einer Videokonferenz über das Internet derzeit nicht gegeben.

QoSSIP widmet sich dieser Problemstellung. Es werden Lösungen und Designvorschläge für Netzbetreiber entwickelt, wie man die Qualität von VoIP über mehrere Netze hinweg und in verschiedenen Netztechnologien (ADSL, WLAN, gemanagte IP-Netze, Internet, Satellitenstrecken) steuern kann und wie man die voreingestellte Dienstgüte (Quality-of-Service) auch nachweisen und messen kann, um sie dann ggf. einer definierten Abrechnung (Billing) zuzuführen.

Die besondere Schwierigkeit im Projekt QoSSIP beruht auf der heterogenen Netzwerktechnik, die durch unterschiedliche Zugangsnetze (ADSL, WLAN, LAN) und dem Einsatz unterschiedlicher Netzwerke bei verschiedenen Netzbetreibern entsteht. Als Verbundprojekt wird QoSSIP gemeinsam mit der FH Frankfurt, der FhG FOKUS SatCom (Schloss Birlinghoven) und den Unternehmen JDSU/Acterna (Eningen), Arcor (Eschborn), HEAG Medianet (Darmstadt) und Tecon (Köln) durchgeführt.

So, dann mal los

Nachdem ich schon einige Webseite erstellt habe (von Hand) und deren administrative Arbeit doch ab und an anstrengend ist, habe ich mich entschlossen mal WordPress zu probieren.

Die ganzen Feinarbeiten werden wohl die nächsten Tage kommen, aber nun geht es los.

Ich werde hier versuchen News und Informationen rund um

  • Entwicklungen im Forschungsprojekt SmartVideo
  • iPhone
  • Android
  • Buell Motorräder
  • Lupo

zu geben!!