Archive for Sep.. 2011

Automatisiertes Sichern mit rsync und cronjob

Rsync-Skript

Das Skript ist für die automatische Sicherung von beliebigen Ordner zuständig und durch verschiedene Parameter konfigurierbar. Die Parameter und deren Bedeutung sind folgende:

  • SOURCE – Quellordner
  • TARGET – Zielordner
  • RSYNCCONF – Parameter zum vollen Synchronisieren
  • RSYNC – Speicherort der Binärdatei von „rsync“

Sind alle Parameter konfiguriert, kann das Skript ausgeführt werden.

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#!/bin/bash
#
# Automatisches Sichern von speziellen anzugebenden Ordner
# mit Hilfe von "rsync" und cronjob
#
# Angabe der Ordner die gesichert werden soll.
# ACHTUNG
# /[Ordner]/ -> Inhalt des Ordners wird gesichert
# /[Ordner] -> Ordner wird gesichert
SOURCES="/home/[USER]/Dokumente /home/[USER]/Downloads"

# Ziel des Backups auf dem entfernten Rechner.
# Benötigt SSH-Key-Exchange
TARGET="root@[REMOTE]:/home/backup/"

# Parameter zum Synchronisieren
# --delete bewirkt ein Datenabgleich inklusive Löschen auf dem Backupmedium
RSYNCCONF="--delete"

# Dateiname des Logfile
LOGFILE="rsync_log.log"

# Ort der Binär-Datei von "rsync"
RSYNC=`which rsync`

# Befehl
$RSYNC -avrpuE $RSYNCCONF $SOURCES $TARGET > $LOGFILE

exit 0

Tipp

Für eine reibungslose  Sicherung der Dateien und Ordner sollten für die Anmeldung auf dem Remote-System vorher ein SSH-Key-Exchange durchgeführt werden, damit man kein Passwort im Skript hinterlegen muss.

Cronjob

Damit man eine Automatisierung erreicht, muss das Skript regelmäßig ausgeführt werden. Dafür eignet sich ein Cronjob unter Linux bestens. Die generelle Gliederung der Zeitangaben ist die folgende:

* * * * * auszuführender Befehl
┬ ┬ ┬ ┬ ┬
│ │ │ │ │
│ │ │ │ └──── Wochentag (0-7) (Sonntag =0 oder =7)
│ │ │ └────── Monat (1-12)
│ │ └──────── Tag (1-31)
│ └────────── Stunde (0-23)
└──────────── Minute (0-59)

Exemplarisch soll das Skript immer in der Mittagspause durchgeführt werden. Damit ist gewährleistet das der Rechner im Betrieb ist und er mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts zutun hat. Ein Cronjob für die Ausführung des Skript täglich um 12 Uhr sieht wie folgt aus:

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0 12 * * * /home/[USER]/Dokumente/rsync_script.sh

Download

Rsync-Script

Rechte

Rechte ändern nicht vergessen. Das Skript muss ausführbar sein.

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chmod +x /home/[USER]/Dokumente/rsync_script.sh

Master Thesis – Evaluation eines IPTV Monitoringsystems auf Basis von Android

Im Zeitalter moderner Netzwerkinfrastrukturen und einer Konvergenz zum Next-Generation-Network (NGN) oder auch ALL-IP-Network (3GPP TS22978), werden altbekannte Dienste wie lineares Fernsehen, welches bisher über Kabel, Satellit oder Terrestrisch per Broadcast von den Sendeanstalten ausgestrahlt wurden, auf neue Übertragungsmedien portiert. Die gängigste Bezeichnung von Fernsehen, das über das Internet ausgestrahlt bzw. empfangen wird, ist „Internet Protocol Television“ (IPTV). Mit IPTV wird im Allgemeinen die digitale Übertragung von Audio- und Videosignalen mittels einer Breitbandinternetverbindung bezeichnet. Durch die Breitband-internetverbindung (DSL) ist eine echte Interaktion mit dem Verbraucher möglich, die neue Anwendungsgebiete und Dienste, wie zum Beispiel Video-On-Demand (VoD) realisieren lässt. Zeitgleich zeichnet sich ein Trend ab, dass Endbenutzer im Internet exzessiv Plattformen wie „YouTube“ und „Vimeo“ als Videoportale nutzen, um den täglichen Konsum von Videomaterial nachzugehen.

Auch die Entwicklung von Mobilfunktechnologien hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen, sodass auch SmartPhone durch ihren technologischen Fortschritt immer mehr in der Lage sind, Video-Streaming-Dienste mobil zu nutzen. Diese multimedialen Angebote stellen große Herausforderungen an die Übertragungsnetze, denn die Nutzung dieser Dienste im Mobilfunk wird oft durch den stark fehlerbehafteten Übertragungsweg gestört, wodurch die Zufriedenheit des Endbenutzers negativ beeinflusst wird. Um die Ende-zu-Ende Dienstgüte zu ermitteln, müssen Netzwerk- und Video-Parameter analysiert werden, wobei die Analyse der aktuellen Video Qualität meistens sehr aufwendig und kostenintensiv ist.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes SmartVideo wird ein kostengünstiges Verfahren zur Qualitätsbestimmung von IP-basierten Videoströmen wie IPTV oder Video-on-Demand (VoD) entwickelt. Das IPTV Monitoring System dient zur Bestimmung der Qualität an Breitbandanschlüssen (DSL) und basiert auf ressourcenschonenden Messköpfen, die als verteiltes Messsystem eingesetzt werden können. Um die Qualität einer Videoübertragung auf einem mobilen Endgerät zu erfassen, ist eine Software nötig, die Netzwerk- und Videoparameter analysiert und eine Bewertung des Videos vornimmt.

Ziel dieser Master Thesis war es, einen QoS/QoE Monitoring Sensor (Messkopf) auf Basis eines Android SmartPhone innerhalb der SmartVideo Architektur zu entwickeln. Der Sensor soll spezifische Parameter aufnehmen und eine erste Abschätzung der Qualität des Videos vornehmen. Es werden verschiedene Messverfahren evaluiert und die Android Architektur dabei untersucht, um ein
geeignetes Konzept für eine Implementierung zu finden.

Das Thema meiner Master Thesis war Evaluation eines IPTV Monitoringsystems auf Basis von Android

Architektur „SmartVideo Probe for Android“

Anbei zum Download:

Master Thesis von Stephan Küffner

Master Thesis – Evaluation eines IPTV Monitoringsystems auf Basis von Android